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Die Wasserforschung am KIT deckt ein breites Themenspektrum in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ab, wie Hydrogeologie, Hydrologie, Gewässerökologie, Strömungsmechanik, Wasserbau, Wasserchemie und Wassertechnologie. Die Forschung am KIT zielt auf ein besseres Verständnis der Rolle des Wasserkreislaufs und Stofftransports in Umweltsystemen sowie auf die Synthese und Umsetzung vorausschauender Konzepte für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen und der damit verbundenen Technologien.
Auch in der Lehre spielt Wasser eine bedeutende Rolle: Am KIT werden zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge mit einem starken Bezug zum Thema Wasser angeboten.
In seinem Vortrag „It Takes a Nation of Processes to Forge a River“ stellte Mário Franca Flüsse als dynamische Systeme vor, die durch das Zusammenspiel hydrologischer, geomorphologischer, ökologischer und menschlicher Prozesse geformt werden. An vier Forschungsschwerpunkten – Auenwälder, Totholz, Sedimente und Landschaftsgefahren – verdeutlichte er die Rolle von Transport- und Transformationsprozessen und ihre Bedeutung für nachhaltiges Flussmanagement und Renaturierung. Abschließend zeigte er anhand von Beispielen, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse trotz gesellschaftlicher Hürden besser in die Praxis übertragen lassen.
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Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt eines Stakeholder-Workshops des Projekts HydroExtremes im Rahmen des Helmholtz-Forums Erde und Umwelt. Am 14. und 15. April 2026 kamen in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um sich über die Herausforderungen hydrometeorologischer Extremereignisse und geeignete Strategien für den Umgang mit ihnen auszutauschen. Das Projekt wird vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert und gemeinsam mit weiteren Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft durchgeführt.
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Membranen mit nanometerkleinen Poren können das Herbizid Glyphosat und sein Abbauprodukt AMPA aus dem Wasser filtern. Wie gut das gelingt, hängt nicht nur von der Größe und der Ladung der Moleküle ab, sondern auch von deren Hydration: Je stärker die Wasserhülle, desto schwerer gelangen sie durch die Membran. Das haben Forschende des KIT festgestellt.
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Nach starken Regenfällen entstehen in vielen Regionen Ostafrikas kleine Wasseransammlungen – ideale Brutplätze für Anopheles-Mücken, die Malaria übertragen. Forschende des KIT haben untersucht, wie solche Umweltbedingungen die Wirksamkeit von Moskitonetzen beeinflussen. Dafür kombinierten sie hochauflösende Klima- und Hydrologiemodelle mit Malariadaten aus Kenia.
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