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Die Wasserforschung am KIT deckt ein breites Themenspektrum in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ab, wie Hydrogeologie, Hydrologie, Gewässerökologie, Strömungsmechanik, Wasserbau, Wasserchemie und Wassertechnologie. Die Forschung am KIT zielt auf ein besseres Verständnis der Rolle des Wasserkreislaufs und Stofftransports in Umweltsystemen sowie auf die Synthese und Umsetzung vorausschauender Konzepte für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen und der damit verbundenen Technologien.

Auch in der Lehre spielt Wasser eine bedeutende Rolle: Am KIT werden zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge mit einem starken Bezug zum Thema Wasser angeboten.

 

Gruppe Menschen auf einer Dachterrasse, Städteziel im Hintergrund.Forum E&U
Zu viel und doch nicht genug Wasser

Stakeholder-Workshop fördert den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu Herausforderungen hydrometeorologischer Extremereignisse und stärkt den Dialog über Disziplinen hinweg.

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Forschende des KIT untersuchen, wie sich Glyphosat und AMPA durch Nanofiltrationsmembranen aus Wasser entfernen lassenCynthia Ruf, KIT
Wasser wirksam von Glyphosat befreien

Membranen mit nanometerkleinen Poren können das Herbizid Glyphosat und sein Abbauprodukt AMPA aus dem Wasser filtern. Wie gut das gelingt, hängt nicht nur von der Größe und der Ladung der Moleküle ab, sondern auch von deren Hydration: Je stärker die Wasserhülle, desto schwerer gelangen sie durch die Membran. Das haben Forschende des KIT festgestellt.

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Ackerbau und Viehweide an einem Flusslauf in Kenia. Ein höherer Eintrag von Nährstoffen in Flüsse begünstigt weltweit die Anreicherung von Treibhausgasen. Ricky Mwanake, KIT
Flüsse als unterschätzte Quelle von Treibhausgasen

Flüsse sind weltweit stark belastet: Sie erwärmen sich, verlieren Sauerstoff und stoßen dadurch immer mehr Treibhausgase aus. Forschende des KIT haben diese globalen Entwicklungen nun über zwei Jahrzehnte hinweg quantifiziert. Ihre Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Temperatur und der menschlichen Landnutzung Flusssysteme grundlegend verändern – mit gravierenden Folgen für das Klima.

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Stechmücke der Gattung Anopheles – verantwortlich für die Übertragung von Malaria auf den MenschenПавлик Лисицын - Wikipedia commons
Mit Klimadaten Malaria wirksamer bekämpfen

Nach starken Regenfällen entstehen in vielen Regionen Ostafrikas kleine Wasseransammlungen – ideale Brutplätze für Anopheles-Mücken, die Malaria übertragen. Forschende des KIT haben untersucht, wie solche Umweltbedingungen die Wirksamkeit von Moskitonetzen beeinflussen. Dafür kombinierten sie hochauflösende Klima- und Hydrologiemodelle mit Malariadaten aus Kenia. 

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